Zum Auftakt der 1. Bundesliga Damen im Unterwasser-Rugby ging es für das Frauenteam des FSD am vergangenen Wochenende nach Berlin. Die Vorzeichen standen allerdings alles andere als ideal: Angeschlagen durch Krankheiten und Verletzungen reiste die Mannschaft ohne voll besetzte Wechselbank an.
Davon ließ sich das Team im ersten Match jedoch nichts anmerken. Gegen die Gastgeberinnen aus Berlin lieferten die Duisburgerinnen eine gewohnt souveräne Leistung ab und feierten einen ungefährdeten 9:0-Sieg. Der Wermutstropfen: Ein weiterer verletzungsbedingter Ausfall verkleinerte den Kader für die zweite Partie gegen die starken Damen aus Bayern nochmals auf neun Spielerinnen.
Gegen Bayern erwischte Duisburg dennoch den besseren Start und dominierte die Anfangsphase. Die Bayrischen Damen nutzten im Anschluss eine Angriffswelle, die wegen eines Foulspiels seitens Duisburgs zu einem Strafwurf führte. Die Bayerinnen nutzten den fälligen Strafwurf und gingen Mitte der ersten Halbzeit in Führung. Die Duisburger Devise hieß nun: Geduld bewahren. Der Lohn folgte kurz vor dem Pausenpfiff, als ein lang ausgespielter Angriff schließlich mit dem verdienten 1:1-Ausgleich belohnt wurde.
In Durchgang zwei erwischte das FSD-Team erneut den besseren Start, sicherte sich den Ball und setzte die Gegnerinnen vor ihrem Tor gehörig unter Druck. Heikel wurde es, als eine Zweiminuten-Zeitstrafe wegen eines Wechselfehlers die Duisburgerinnen in Unterzahl brachte. Doch mit leidenschaftlicher Defensivarbeit wehrte das Team die Angriffe ab.
Die Partie ging nun an die Substanz: Die Begegnung wurde körperbetonter und Bayern versuchte immer wieder den Ball durch Klammern an der Oberfläche zu halten. Die FSD-Frauen bewahrten jedoch einen kühlen Kopf, ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und krönten ihren Kampfgeist kurz vor Abpfiff mit dem viel umjubelten 2:1-Siegtreffer.
Ein echter Krimi, bei dem die FSD’lerinnen physisch wie mental einen kühlen Kopf behielten und eine überragende Teamleistung im Wasser zeigten!








