Hannoverscher SV - FSD 16:7 (7:0, 4:1, 4:4, 1:2)

Wasserball 11.05.2013 Gregor Hildebrandt

Wie man anhand der Viertelergebnisse erkennen kann, sind wir nicht schlecht sondern gar nicht ins Spiel gekommen. Alles, was bei der knappen 8:9 Hinspielpleite noch sehr gut funktionierte, muss irgendwo auf der A2 verloren gegangen sein.

Dass man derart unter die Räder gerät, ist natürlich in so einem Spiel mehr als schmerzhaft, doch so kann es im Sport gehen. Wer zur Halbzeit mit 11:1 zurück liegt, darf sich spätestens ab diesem Zeitpunkt mit dem Thema Schadensbegrenzung auseinandersetzen. Als Sportler darf man an dieser Stelle nicht vergessen, die Leistung des Gegners zu würdigen.

Hannover hatte den 100%igen Biss, dieses Spiel gewinnen zu wollen. Trotzdem sind wir stolz auf unsere Mädels. Es war eine Saison mit vielen kleinen Problemen. Verletzungen, beruflichen Ausfällen und nicht zuletzt der Schließung des Schwimmstadions. Da dürfen wir noch sehr zufrieden sein mit unserem 4. Platz.

Da ein Großteil der Mannschaft noch mit der A-Jugend um die Deutsche Meisterschaft spielt, werden sie genau wie Trainer Obschernikat noch nicht zur Ruhe kommen. Kim Illinger und unsere starke Torfrau Jana Lueg sind weiterhin mit der Nationalmannschaft im Training. Auch für uns -Angela Korneli und meine Person- gibt es noch keine Ferien. Die Mannschaft muss für die neue Saison verstärkt werden und die Zeit der Gespräche ist gekommen.

Tore: Illinger 2, Alina Korneli, Bonnen, Deißmann, Gerresheim, Pozzi

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