Das Hoffen auf die Schlafplatzsuche

Wasserball 11.05.2013 Sandra Goldmann derwesten.de

Duisburgerinnen wollen in Hannover die Serie drehen. Bronzemedaille bleibt weiterhin das Ziel.

Kai Obschernikat ist sich sicher, dass er und seine Mannschaft sich heute Abend auf die Suche nach einem Schlafplatz begeben müssen. Das würde nämlich bedeuten, dass die Wasserballerinnen der Freien Schwimmer Duisburg in der Best-of-three-Serie um Platz drei in der Bundesliga gegen den Hannoverschen SV ausgleichen konnten. Wäre dies der Fall, würde Spiel drei am morgigen Sonntag ebenfalls in Hannover stattfinden.

Das Auftaktduell hatte die junge Duisburger Mannschaft am Donnerstag knapp und recht unglücklich mit 8:9 (1:0, 2:3, 2:4, 3:2) verloren. „Das Ergebnis war natürlich erst einmal enttäuschend für die Mannschaft, aber wir waren in Schlagweite. Im Großen und Ganzen kann ich dem Team keinen Vorwurf machen“, stellte FSD-Trainer Kai Obschernikat fest. Genauso gut hätten auch die Duisburgerinnen jubeln können. Nach zwischenzeitlichem 4:7-Rückstand im dritten Viertel, hatten die FSD zur Aufholjagd geblasen und waren ihrerseits knapp drei Minuten vor Spielende durch Nadja Pozzi mit 8:7 in Führung gegangen. Ein passgenauer Wurf aus der Halbdistanz und ein Konter brachten noch die Entscheidung zugunsten de Gäste.

„Als wir in Führung lagen, haben wir das nicht ruhig genug gespielt. Da war teilweise auch etwas Unerfahrenheit bei den jungen Spielerinnen dabei. In manchen Situationen hatten wir sicher auch viel Pech. Da schalten wir vielleicht schon eine Zehntelsekunde zu früh ab und geben den Gegner so wieder die Chance“, so Obschernikat, der sich sicher ist, dass seine Mannschaft noch einmal zurückkommen kann. „Wir dürfen die Köpfe jetzt nicht hängen lassen. Ich glaube fest daran, dass wir die Chance auf ein drittes Spiel haben. Wir sind zwei Teams auf Augenhöhe, da kommt es auch auf die Tagesform an. Wir müssen einfach kämpferisch dagegenhalten und in ein, zwei Situationen mehr Biss haben, dann klappt es.“


Nadja Pozzi (weiße Kappe) bestreit ihre letzten Spiele ihrer Laufbahn.
Foto: Fabian Strauch

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