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Unsere Ziele:

Wir wollen bei FSD Volleyball spielen, als Beitrag zur Freizeitgestaltung mit Gleichgesinnten. Insbesondere zur Förderung des Vereinslebens, eines offenen Umgangs miteinander, bei dem sich jeder einbringen kann.

Es soll ein Betätigungsfeld für den Jugend- und Leistungsbereich, als auch für den Hobbyspielbetrieb sein. Der Spielbetrieb muss mit eigenen Mitteln finanzierbar sein. Wir wollen in Duisburg eine dominante Rolle spielen und uns ständig qualitativ verbessern. Dazu gehört der Besuch von Lehrgängen und Hospitation bei anderen Vereinen Der Jugendbetrieb ist ein Schwerpunkt unser Tätigkeit und sehr wichtig für die Sicherung der Sportart im Verein. Im Leistungsbereich wollen wir bei Damen und Herren Teams auf Verbands -/ Oberliga Niveau haben. Der Hobbybereich dient für alle, die nicht oder nicht mehr im Leistungsbereich spielen und sich im Verein wohl fühlen.

Schwimmen/Volleyball 26.06.2018 WAZ von Dirk Retzlaff

Die französischen Gastgeber mussten am Sonntagnachmittag die Duisburger Mannschaft mit dem Siegerpokal des Sportaustausches zwischen Duisburg und Calais ziehen lassen. Beim Wettstreit in sieben Sportarten sorgten die Duisburger für klare Verhältnisse und siegten mit 13:3. Ohne Pokal sind die Franzosen trotzdem nicht zurückgeblieben. In Calais steht sogar der Originalpokal.

Wo genau - das ist unklar. Denn vor Jahresfrist, als die Franzosen als Titelverteidiger nach Duisburg gereist waren, hatten sie die Trophäe vergessen. Uwe Busch, Geschäftsführer beim Stadtsportbund, hatte über Nacht einen neuen Pokal anfertigen lassen. Jetzt war das Ersatzstück für den Fall der Fälle im Duisburger Reisegepäck dabei und kam prompt zum Einsatz, weil der Originalpokal in Calais offenbar nicht aufzufinden war.

Es war nicht die einzige Irritation am vergangenen Wochenende. Die Duisburger Sportler hatten sich auf die Fete am Samstagabend gefreut, auch um in diesem Rahmen das deutsche WM-Spiel gegen Schweden zu verfolgen. Die Duisburger Offiziellen hatten ihre Gastgeber in den Stunden zuvor mehrfach darauf hingewiesen, eine Übertragung gab es trotzdem nicht. So verfolgten die Kids das WM-Spiel auf ihren Handys. Die Duisburger feierten die deutschen Tore, beim schwedischen Treffer jubelten die Franzosen.

Trotzdem feierten die Offiziellen beider Seiten die Freundschaft, die nun bereits im 40. Jahr Bestand hat. Erstmals in ihrer Amtszeit schaute Natacha Bouchart, Bürgermeisterin von Calais, bei den Wettkämpfen vorbei. Der Duisburger Bürgermeister Manfred Osenger lud die Dame prompt zur 40. Auflage des Sportaustausches im kommenden Jahr nach Duisburg ein. „Sie hat zugesagt", freute sich Osenger.

Bei der Siegehrung im Rathaus konnten die Franzosen nur einmal jubeln - als das Volleyballergebnis verkündet wurde. Die Mädchen der Freien Schwimmer Duisburg waren hoffnungslos unterlegen - das hatten sie im Vorfeld allerdings auch schon erwartet. Da passt es ins Bild, dass eine Spielerin aus Calais am Sonntag die Nominierung für die französische Jugendnationalmannschaft erhielt.

Die B-Jugendfußballer der GSG Duisburg gewannen ihr Spiel 4:2 - trotz einer kuriosen Fehlentscheidung. Als Calais zum 1:1 traf, monierten die Großenbaumer eine Abseitsstellung. Der Schiedsrichter hob die Arme und zeigte an, das er einen „Videobeweis" vornehmen wolle. Der Mann ging zur Seitenlinie, tat dort irgendetwas und erkannte das Abseitstor an.

Die Duisburger Delegation reiste mit einem neuen Gesicht nach Frankreich. Der neue Sportdezernent Ralf Krumpholz, seit Januar im Amt, war erstmals dabei. Vor einem halben Jahr betrachteten die SSB-Funktionäre diese Personalie sehr zurückhaltend, weil sie lieber Thomas Krützberg auf dem Posten gesehen hätten. Das Thema erscheint erledigt. Krumpholz sieht sich im Duisburger Sport mittlerweile angekommen, der SSB hat ihn längst willkommen geheißen. „Es war eine schöne Sache. Ich habe mich sehr wohlgefühlt", zog Krumpholz ein positives Fazit.

Die Duisburger Delegation besichtigte am Wochenende in Calais eine neue Sporthalle. Die Sportstätte wurde nur für die Basketball-Damen gebaut, die Herren haben eine eigene. Der Dezernent konnte sich so ein Bild davon machen, was der Stadtsportbund in Duisburg auch haben möchte. Wie Duisburg-Sport-Chef Jürgen Dietz betonte, befasst sich die Verwaltung derzeit mit dem Projekt und prüft die Machbarkeit.

Für den runden Geburtstag im nächsten Jahr wollen sich die Franzosen mächtig ins Zeug legen. 40 Sportler wollen dann mit dem Fahrrad nach Duisburg reisen. Ein Pokal dürfte dann locker auf jeden Gepäckträger passen.

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