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Der vierte Punkt gegen den Abstieg

Volleyball 28.09.2016 T.K. WAZ

Richard Schneider, Spielertrainer der Freien Schwimmer Duisburg in der Volleyball-Oberliga, hat das Saisonziel seines Teams klar umrissen: "Der Klassenerhalt - angesichts der Abgänge nach der letzten Saison können wir nichts anderes anpeilen." Vor diesem Hintergrund ist der Start mit vier Punkten aus zwei Spielen gelungen. Dem 3:1-Auftaktsieg beim Aufsteiger VfL Telstar Bochum folgte eine 2:3 (19:25, 24:26, 26:24, 25:23, 12:15)-Niederlage in eigener Halle gegen Regionalliga-Absteiger Telekom Post SV Bielefeld, wofür es immerhin einen Punkt gab.

Angesichts von zwei direkten Abstiegsplätzen ist jeder Zähler für die Freien Schwimmer von Bedeutung. "Die beiden Plätze wollen wir auf jeden Fall hinter uns lassen. Der Drittletzte spielt in der Relegation", so Richard Schneider. Auch das würde Duisburgs ranghöchstes Team nur zu gern vermeiden. Auf diesem Weg war ein Erfolg gegen die Bielefelder nicht wirlich eingeplant gewesen - und die Ostwestfalen zeigten im Steinbarth-Gymnasium dann auch von Beginn an, dass sie sich nur eine Saison lang in der Oberliga tummeln wollen. Sie dominierten in den beiden ersten Sätzen das Geschehen - allerdings auch nicht wirklich eingebremst von den Gastgebern. "Insbesondere der erste Satz war dämlich von uns. Bielefeld hat jetzt nicht gerade Volleyball vom anderen Stern gespielt, aber wir haben dennoch zugeschaut wie die Kommunionkinder", brachte es Kapitän Matthias Scholten-Reintjes auf den Punkt.

Umso überraschender war es dann, wie die Schwimmer ab dem dritten Durchgang auftraten. Vor allem Diagonalangreifer Johann Wolf zeigte nun eine herausragende Leistung und trug dazu bei, dass die Gastgeber den Satzausgleich schafften. Auch der zuvor starke Block der Bielfelder konnte Wolf nicht stoppen.

Es wäre auch noch mehr drin gewesen. Richard Schneider zeigte sich selbstkritisch: "Der fünfte Satz geht ganz klar auf meine Kappe. Da macht sich bemerkbar, dass ich der einzige Zuspieler bin - und nach vier Sätzen fehlten dann die letzten Körnchen. Da hab ich dann einfach schlecht gespielt und muss mein team um Verzeihung bitten. Wir bräuchten dringend noch einen zweiten Zuspieler. Dennoch haben wir hier einen Punkt gewonnen."


Die Freien Schwimmer Duisburg haben mit diesem Team in der Oberliga bislang vier Punkte in zwei Spielen geholt: (hinten von links) Sergej Harder, Kevin Baum, Matthias Scholten-Reintjes; (vorn von links) Trainer Richard Schneider, Johann Wolf, Thomas Pusch, Jonathan Langenberg. Foto: Udo Milbret