Trainingslager in Tondern/Dänemark

Schwimmen 26.04.2017 Vanessa Heitbrede

In der ersten Osterferienwoche machten sich 30 Kinder, 5 Betreuer und 2 Babys auf den Weg nach Tondern ins Trainingslager. Währendessen Malte, Simon, Anna und der kleine Santi mit dem Vereinsbus des DSSC samt Schwimmtaschen aller Kids und Trainingsutensilien anreisten, machte sich der Rest mit dem Zug auf die Reise. Dank der blauen Mützen konnte der dreimalige Umstieg probemlos, trotz Kinderwagen und der teilweise überdimensional großen Koffer, gemeistert werden und alle Kids haben mal wieder bewiesen, wie hervorragend so eine Fahrt ablaufen kann.

In Dänemark angekommen stand natürlich direkt ein 60 Minuten Test auf dem Programm, was dennoch die wenigstens müde machte. Schließlich war es für den ein oder anderen das erste Trainingslager und die Aufregung zu groß. Andere sind bereits das siebte Mal in Folge mit Malte und mir weggefahren. Wie die Zeit doch vergeht. Die Bedingungen waren in diesem Jahr optimal, sodass wir bei jeder Wassereinheit 6 Bahnen zur Verfügung hatten und alleine im Schwimmbad waren. Auch das Dampfbad und die Sauna durften wir nach den Trainingseinheiten nutzen.

Vor Ort gab es zudem vier große Sporthallen, wodurch wir unsere Landeinheiten problemlos durchführen konnten. Das Wetter hätte besser sein können, da es leider sehr windig war und wir die meisten Laufeinheiten drinnen durchführen mussten. Unser Gemeinschaftsraum war riesig und bewies sich als sehr guter Raum für eine Bastelaktion, Spielestunden, die Besprechung der Videoanalysen und den traditionellen Super - Talent - Abend.

Neben dem ganzen Training war aber auch genügend Freizeit und Zeit für einen Ausflug in die Stadt sowie einer Kletteraktion an der Kletterwand vor Ort.

Ausreichend und genügend Stärkung gab es beim Essen allemal und auch sonst waren wir durch unseren Ansprechpartner vor Ort optimal betreut. Es gab sogar für alle ein Eis und für jeden Proviant für die Zugfahrt. Sogar die Koffer wurden zum Bahnhof gebracht. So viel Luxus ist nicht selbstverständlich.

Am Ende der Woche machten wir uns mit 22-23 Stunden Wassertraining, 1,5 h Theraband, 60 Minuten Lauf- sowie 10 Stunden Sporthallentraining auf den Rückweg. Ob das ganze Training mit dem Rope, den neuen Widerstandsfallschirmen, dem Balance Pad, den Schlingentrainern, Gymnastikbällen, Medizinballtraining, die Gummitwist-Einheit oder den Balance Trainer effektiv war, wird sich in den nächsten Wochen bei den anstehenden Wettkämpfen zeigen.

Eine schöne Zeit war es in jedem Fall und ich danke an dieser Stelle nochmal meinen freiwilligen Helfern, die ihre eigene Freizeit dafür opfern, um diese Fahrten zu ermöglichen. Simon, einer unserer engsten Freunde und nun auch Papa, nach Borkum und Aurich bereits zum dritten Mal. Danke Anna, dass auch du das mit dem kleinen Santi alles mitgemacht hast. Sebi, mein bester Freund und Patenonkel meines Sohnes, der eigentlich selber immer viel zu tun hat, sich aber eine Woche grandios um Mats gekümmert hat. Die Kids haben auch ihn schnell akzeptiert, eine Begrüßung (Foto Becher) musste er aber trotzdem über sich ergehen lassen *grins* Und definitiv nicht zu vergessen, mein Mann Malte, der die Kids mittlerweile so lieb hat wie ich und stets akzeptiert, dass ich ohne den Verein ja doch nicht kann ;o) DANKE!