Christoph Prill schaffte es in Berlin bis ins Finale

Schwimmen 30.11.2016 WAZ / DST-Pressemitteilung von Britta Pollmann

Rekorde und Bestzeiten hatten die Schwimmer bei ihrer Rückkehr von den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Berlin im Gepäck. So sicherte sich Christoph Prill (Jahrgang 1995, PSV) auf der Kurzbahn die Finalteilnahme und kann sich nun achtbester deutscher Schwimmer über 50 Meter Brust (28,23 Sekunden) nennen. Bei seinen weiteren zwei Bruststarts erreichte er zudem beide Male das B-Finale. Über 200 Meter wurde er in 2:13,33 Minuten Elfter, über 100 Meter belegte er in 1:01,35 Minuten Platz 13. Mit seinem vierten Start stellte er zudem über 100 Meter Lagen einen neuen DST-Rekord auf.

Davon ließen sich auch die anderen Duisburger Schwimmer inspirieren und wuchsen über sich hinaus. Freistilspezialist Florian Schenzer (1996, Freie Schwimmer) lieferte bei drei Starts nicht nur jeweils Bestzeiten, sondern auch neue DST-Rekorde: über 400 Meter (4:05,36), über 800 Meter (8:28,37) und über 1500 Meter (16:14,35), wobei er hier Rang 28 belegte. Der dritte DM-Qualifizierte, Lukas Martini (1997, FSD), erreichte 2:07,93 Minuten Platz 31 über 200 Meter Rücken. Mit 27,11 Sekunden lag er auf Rang 48 über die 50 Meter.

Auch in den Staffel-Wettbewerben gab es starke Ergebnisse – und das ohne den verletzten Marcel Ebert. Für die Staffel männlich gingen an den Start: Martini, Prill, Schenzer und Nils Zimmermann (1995, FSD). Eine Zeit von 1:44,05 Minuten (4x50 Meter Lagen) brachte Platz 16. Eine weitere Top-20-Platzierung gelang der Konstellation Prill, Anke Dinter (1992, DSSC), Samira Scull-Saez (2002, FSD) und Schenzer. Für diese Mixed Staffel bedeutete ihre erschwommene Zeit von 1:41,77 Minuten Platz 18. Besonders hervor trat bei der 4x50-Meter-Lagenstaffel weiblich Sabine Prüfert (2000, DSSC). Als Startschwimmerin überzeugte sie mit einem neuen DST-Rekord von 31,08 Sekunden in der Rückenlage. Mit Melina Halkic (1994, FSD), Leonie Kupzig (1992, PSV) und Anke Dinter (1992, DSSC) erreichte dieses Team Platz 24 in 2:02,66 Minuten. In der 4x50-Meter-Freistil-Staffel gingen Halkic, Scull-Saez, Prüfert und Dinter an den Start und setzten sich mit 1:50,97 Minuten auf Platz 22.

„Ich freue mich für die Aktiven, die wieder sehr konzentriert auf diesen Kurzbahn-Höhepunkt hingearbeitet haben. Die Vorbereitung ist sehr gut gelaufen und die Ergebnisse dieses Saisonabschlusses können sich wirklich sehen lassen. Ich bin sehr stolz darauf, so ein Team zu haben“, so Trainerin Daniela da Silva Erfurth. Jetzt gilt es die Konzentration von der 25-Meter-Bahn auf die anstehende Langbahn-Saison zu richten.