Pokale für Prill und Prüfert

Schwimmen 23.09.2016 WAZ

Für die Schwimmer des Duisburger Schwimmteams waren die Stadtmeisterschaften die erste Bewährungsprobe in der neuen Saison. Nach nur vierwöchigem Training nach der Sommerpause stellten sich im Toepperbad und an der Memel­straße die ersten Bestzeiten und Rekorde ein. Der Wanderpokal für die punktbeste Leistung weiblich ging wie im Vorjahr mit 584 Punkten an Sabine Prüfert (Jahrgang 2000, DSSC 09/20) über 200 Meter Freistil in einer Zeit von 2:12,46 Minuten, und auch der Pokal der Männer ging mit 717 Punkten erneut an Christoph Prill (1995, PSV Duisburg) mit einer Bestzeit von 28,21 Sekunden über 50 Meter Brust – und damit einer Verbesserung über drei Zehntel gegenüber seiner Bestzeit von den deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2015. Dazu stellte Prill neue Vereinsrekorde über 50 (26,20 Sekunden) und 100 Meter Rücken (58,32) auf.

Einen Vereinsrekord erzielte auch Sabine Prüfert über 1500 Meter, der zwar die lange Strecke sehr liegt, die aber auch auf den anderen Strecken 17 Bestzeiten und insgesamt 18 Medaillen einsammelte. Bruder Malte (2004, DSSC) schwamm ebenfalls alle Strecken und stand ihr mit 18 Medaillen in der Jahrgangswertung allenfalls, was die Farbwahl anging, minimal nach: 13mal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze waren seine Bilanz. Im gleichen Jahrgang weiblich meldete sich auch Josi Müller (2004, PSV) nach Verletzungspech der Vorsaison mit elf Goldmedaillen, zweimal Silber und einmal Bronze beeindruckend zurück. Keinen einzigen Sieg nehmen ließen sich Marcel Ebert (2001), Brian Gerritz (1999) und Noah Luca Hansen (2000, alle DSSC): Sie gingen an alle Starts und glänzten stets mit Gold für ihren Jahrgang, Marcel Ebert dazu mit 15 Bestzeiten.

Im Jahrgang 1994 erkämpfte sich Melina Halkic (Freie Schwimmer) 13 Gold- und eine Silbermedaille; Florian Schenzer (1996, Freie Schwimmer) brachte es nicht nur auf insgesamt zwölf Medaillen, sondern über 400 Meter Freistil auf eine Sekunde über Bestzeit. Auch die jüngeren Jahrgänge konnten sich sehen lassen. Ricardo Dedek (2005, SSF Hamborn) ließ seinem Trainingskameraden Diego Sander (2005, Freie Schwimmer) fünfmal den Vortritt auf dem Siegerpodest, verwandelte 13 Medaillen in Gold. Bei den Allerjüngsten gingen Greta Roitzheim (Freie Schwimmer), Lina Bühnen (SSF Hamborn) und Felix Hell (ASCD, alle Jahrgang 2008) mehrfach als Sieger aus dem Wettkampf.