Paukenschlag am dritten Advent

Schwimmen 16.12.2015 WAZ

Das 9. Adventsschwimmfest der Freien Schwimmer Duisburg im Schwimmstadion Wedau war vor dem Jahresende noch einmal ein Paukenschlag für das Duisburger Schwimm Team. Mit gewohnter Routine spulten die Organisatoren der Freien Schwimmer am dritten Adventwochenende den anspruchsvollen Wettkampfplan für die 420 Aktiven aus 17 vereinen ab. 1950 Einzelstarts und 50 Staffeln wurden an beiden Tagen absolviert.

Aus Sicht der Duisburger Athleten war die Veranstaltung ein Riesenerfolg. Die 113 Aktiven des DST errangen mit 89 Mal Gold, 80 Mal Silber und 59 Mal Bronze insgesamt 228 Medaillen. Das war auch in der Medaillenwertung der erste Platz vor TPS Köln mit 223 Medaillen und dem CSV Cleve mit 89 Medaillen.

Die beste DST-Medaillenbilanz mit jeweils acht Medaillen erzielten Josi Müller (Jahrgang 2004, PSV) und Lucy Vigelahn (2003, DSSC 09/20), Beide Schwimmerinnen konnten jeweils einmal Gold, fünfmal Silber und zweimal Bronze gewinnen. Ebenfalls sehr erfolgreich waren Benjamin Kahl (2006, DSSC), Lea Berg (2005, SSF Hamborn) und Mika Mertins (2006, DSV98). Benjamin Kahl siegte über die 100 Meter Schmetterling. Dazu gab es noch dreimal Silber und dreimal die Bronzemedaille.

Mit einer Klasseleistung wartete auch Lea Berg auf. Sie schwamm über 100 und 200 Meter Freistil jeweils zu Gold und schnappte sich noch vier Silbermedaillen. Mit dem Sieg über 100 und 200 Meter Brust sowie drei zweiten Plätzen und einmal Bronze erzielte auch Mika Mertins eine ansehnliche Medaillenbilanz.

Beste Nachwuchsschwimmer waren Maja Mahmutovic (2007, FSD) und Charlotte Migala (2007, FSD). Maja Mahmutovic zeigte ihre bestechende Form auf den Freistilstrecken. Hier fühlte sie sich am wohlsten und zeigte das mit ihren Siegen über 50, 100 und 200 Meter Freistil auch eindeutig der Konkurrenz. Hinzu kam noch die Bronzemedaille über 100 Meter Rücken, 50 Meter Brust und 50 Meter Rücken. Charlotte Migala schwamm über 200 Meter Rücken zum verdienten Sieg und gewann noch Silber über 100 Meter Brust und 100 Meter Rücken sowie die Bronzemedaille über 100 Meter Freisitl und 50 Meter Schmetterling.

In den Staffelwettbewerben nutzte das DST-Team dem Heimvorteil mit gleich fünf Goldmedaillen, viermal Silber und dreimal Bronze. So können die DST-Trainer beruhigt in die Weihnachtspause gehen.

Protokoll